
Pompejus Occo (1483-1537), Bankier, Kaufmann und Humanist
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Die Geschichte
Um 1511 kam Pompejus Occo als Vertreter der Fugger, des Augsburger Handels- und Bankhauses, nach Amsterdam, und er erledigte auch Geldgeschäfte für König Christian II. von Dänemark. In seinem Haus, genannt Het Paradijs, verkehrten Gelehrte und Künstler, und bei mehreren von ihnen bestellte er Holzschnitte, darunter bei Jacob Cornelisz van Oostsanen. Dessen Sohn Dirck Jacobsz malte Occo um 1531. Er zeigt ihn hinter einer steinernen Brüstung, mit Barett und einem Mantel mit geflecktem Pelz, vor einer Gebirgslandschaft. Oben rechts hängt Occos Wappen an einem Ast, ein goldener Adler auf blauem Grund. Wer das Bild gemalt hatte, war nicht immer klar. Bei einer Londoner Auktion 1895 wurde es als Werk von Jan van Scorel verkauft, dem Utrechter Maler, der in Italien gewesen war.
