Bildnis einer Dame (Markgräfin Elisabeth von Ansbach-Bayreuth?)

Lucas Cranach the Younger · PD

Bildnis einer Dame (Markgräfin Elisabeth von Ansbach-Bayreuth?)


Details

Jahr
1565
Technik
Öl auf Lindenholz
Gattung
Gemälde
Maße
87,5 × 69,3 cm

Die Geschichte

Im Januar 1941 bekam Hermann Göring dieses Bildnis geschenkt. Schenker war Paul Walter, der Reichskohlenkommissar, übergeben hat es Walter Andreas Hofer, der Kunsthändler, der für Görings Sammlung einkaufte. Hofer hatte das Bild wenige Monate zuvor über den Sammler Gottlieb Friedrich Reber von einem Schweizer Rechtsanwalt bei Zürich erworben. Nach dem Krieg stellten die Amerikaner es im Central Collecting Point in München sicher, und 1961 ging es in das Eigentum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen über. Wo es vor etwa 1939 war, ist unbekannt, deshalb hat das Museum es in der Lost-Art-Datenbank gemeldet. Ungewiss ist auch, wen es zeigt. Der Titel schlägt Markgräfin Elisabeth von Ansbach-Bayreuth vor, mit Fragezeichen. Sicher ist, worauf Lucas Cranach der Jüngere seine ganze Sorgfalt legte, auf die kostbare Kleidung und den Schmuck aus fein ziseliertem Gold mit Perlen und Edelsteinen. Vor dem neutralen Grund wirkt ihr Blick umso direkter.

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