
Porträt eines Mitglieds der Familie Van der Mersch
Details
Die Geschichte
Der junge Mann auf diesem Bild von 1736 gehörte zu einer reichen Amsterdamer Mennonitenfamilie, den Van der Mersch. Das Museum hält ihn für einen von drei Brüdern, vielleicht Johannes, der damals knapp 30 Jahre alt war. Er sitzt seitlich am Tisch und lächelt uns an, als hätten wir gerade das Zimmer betreten. Diese Nähe ohne Pose ist typisch für das Bildnis des 18. Jahrhunderts. Was ihn umgibt, erzählt von seinen Liebhabereien. In der Hand hält er eine Zeichnung, vor ihm liegen ein Kunstbuch und ein aufgeschlagenes Notenbuch mit dem Familienwappen, und an einem Stuhl lehnt ein Cello. Auf der anderen Seite steht ein Globus, und auf seinem Ring hat Troost signiert und das Jahr vermerkt.


