
Bildnis des Caspar von Köckeritz
Details
Die Geschichte
Als der Louvre diese Tafel 1893 kaufte, lief sie schlicht als Bildnis eines Mannes. Der Hinweis auf seinen Namen steckt an seiner linken Hand. Sein Ring zeigt das Wappen der Köckeritz, eines sächsischen Adelsgeschlechts aus der Gegend von Meißen, darüber seine Initialen, und so ließ er sich als Caspar von Köckeritz bestimmen, einen Adligen aus Luthers engerem Umfeld.
Das Museum hält es für wahrscheinlich, dass das Bild 1530 entstand, in dem Jahr, in dem Luther ihm eine deutsche Schrift zum 111. Psalm widmete. Caspar war damals um die 30. In den Händen hält er einen Rosenkranz. Noch konnte die Gebetsschnur für seine ganz persönliche Frömmigkeit stehen, später sollten die Reformatoren sie verbannen. Er lebte bis 1567 und starb in Wittenberg.




