Bildnis Clemens' XII. Corsini und des Kardinals Neri Maria Corsini

Bildnis Clemens' XII. Corsini und des Kardinals Neri Maria Corsini


Details

Jahr
1738
Technik
Mosaik
Gattung
Mosaik
Maße
227 × 152 cm

Die Geschichte

Bestellt wurde das Doppelbildnis 1738 für das Haus der Corsini an der Via della Lungara, angebracht aber erst 1741, als dieser Teil des Palastes fertig war. Papst Clemens XII. war da schon tot. Ausgeführt hat es Pietro Paolo Cristofari, der Leiter der Mosaikmaler von Sankt Peter, aus winzigen Steinchen, und das Museum hebt hervor, wie täuschend es die Malerei nachahmt.

Es folgt dem offiziellen Schema für den Papst mit seinem Kardinalnepoten, beide nebeneinander. Der Neffe, Kardinal Neri Maria Corsini, hatte bei der Heiligsprechung von 1737, bei der unter anderen Vinzenz von Paul kanonisiert wurde, das Amt des Prokurators inne, der dem Papst die Anliegen für die neuen Heiligen vortrug. In seinem Palast vereinte er später die Gemälde, die mit den Heiligsprechungen unter seinem Onkel zusammenhingen, in einem eigenen Raum, dem Vorzimmer der Kanonisationen, und dort verzeichnen die Inventare des 18. Jahrhunderts auch dieses Bildnis. Das Mosaik selbst trug eine Botschaft. Es galt als unvergänglicher, ewiger Werkstoff und verband die Familie mit dem antiken Rom und dem christlichen Rom des Mittelalters.

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