
Paolo Veronese · PD
Porträt der Gräfin Livia da Porto Thiene und ihrer Tochter Deidamia
Details
Die Geschichte
Um 1552 war der Palazzo Porto in Vicenza gerade fertig geworden, gebaut von Andrea Palladio für Iseppo da Porto. Für die Wände bestellte die Familie bei dem damals 24-jährigen Veronese zwei lebensgroße Bildnisse, die zusammengehören. Auf dem einen steht der Hausherr mit seinem Sohn, auf dem anderen seine Frau Livia mit der ältesten Tochter Deidamia, die etwa sieben Jahre alt war. Gemalt sind beide so, dass die Familie wie in gemalten Nischen der eigenen Wand zu stehen scheint, in schwerem Pelz und Goldschmuck. Getrennt wurden die zwei Bilder erst im 20. Jahrhundert. Vater und Sohn sind heute in Florenz, in der Sammlung Contini Bonacossi bei den Uffizien. Mutter und Tochter kaufte Henry Walters 1921 und brachte sie nach Baltimore.




