
Bildnis der Elsbeth Lochmann, Ehefrau des Jacob Schwytzer
Details
Die Geschichte
Dies ist die eine Hälfte eines Ehepaars. Elsbeth Lochmann wurde als Gegenstück zu ihrem Mann Jacob Schwytzer gemalt, die beiden Tafeln 1564 dafür geschaffen, nebeneinander zu hängen, gleich groß und fast zwei Meter hoch. Ganzfigurige, lebensgroße Bildnisse einer Privatfrau waren damals noch ungewöhnlich, ein Aufwand, den sich nur Rang und Vermögen leisteten, und die Schwytzer hatten in Zürich beides. Stimmer gibt ihr dieselbe aufrechte, stehende Präsenz wie ihrem Mann, sodass die beiden an der Wand gleich viel Gewicht tragen. Beide Tafeln sind über vier Jahrhunderte zusammengeblieben und hängen heute im Kunstmuseum Basel.
