Bildnis Heinrichs V. (1479-1552), Herzog von Mecklenburg

Bildnis Heinrichs V. (1479-1552), Herzog von Mecklenburg


Details

Jahr
1507
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
59,3 × 37,5 cm

Die Geschichte

Im Februar 1507 heiratete Heinrich V., einer der regierenden Herzöge von Mecklenburg an der Ostseeküste, Ursula von Brandenburg, die Tochter eines Kurfürsten. Im selben Jahr saß er für dieses Bildnis. Die lateinischen Zeilen in der oberen Ecke nennen seinen Namen, bezeichnen ihn als Sohn des Magnus und halten fest, dass er im Jahr 1507 28 Jahre alt war.

Er hat sich dafür herausgeputzt. Der Hut ist beladen mit Straußenfedern, Perlenschnüren und goldenen Kordeln, die durch Ringe gezogen sind, der letzte Schrei unter deutschen Adligen jener Zeit. Sein schwarzer Mantel ist mit hellen Streitäxten und Baumstämmen gemustert, und an der Kette am Hals hängt eine kleine Axt. Und das alles bei einem Mann, den die Geschichte als Heinrich den Friedfertigen kennt.

1940 ging die Tafel durch die Amsterdamer Kunsthandlung von Jacques Goudstikker, die in jenem Jahr der deutsche Bankier Alois Miedl übernahm. Sie kam nach Berlin, wurde dem von Hitler geplanten Museum in Linz zugeteilt und kehrte nach dem Krieg in die Niederlande zurück. Seit 1951 hängt sie im Mauritshuis.

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