Jacopo de' Barbari zugeschrieben
Republik Venedig · Renaissance, Nordische Renaissance, Italienische Renaissance
Die Geschichte
Jacopo de' Barbari zugeschrieben ist die Überschrift etwa für das Bildnis Heinrichs V., Herzog von Mecklenburg, gemalt 1507 und heute im Mauritshuis in Den Haag. Das Museum setzt den Namen des venezianischen Malers auf sein Schild und lässt den Vorbehalt daneben stehen.
Die Zuschreibung stützt sich auf ein altes Inventar. 1685 verzeichneten die Verwalter des Heidelberger Schlosses ein kleines, aufklappbares Doppelbildnis von Herzog Heinrich und seiner Frau Ursula, datiert 1507 und als Werk des Jacopo de' Barbari beschrieben. Das passt zu seinen Wegen. In diesen Jahren arbeitete er an deutschen Höfen, darunter in Brandenburg, wo Ursulas Familie regierte.
Die Fachleute sind bis heute geteilter Meinung. Manche halten das Bildnis für seines. Andere finden die unruhigen Umrisse fremd neben den schlichteren, frontalen Gesichtern der Bildnisse, die sicher von ihm stammen. Ursulas Hälfte des Paares ist nie gefunden worden.
