Porträt von Jean-Paul Laurens
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Die Geschichte
Im Februar 1919, drei Monate nach dem Waffenstillstand, wurde Jean-Paul Laurens zum Großoffizier der Ehrenlegion ernannt. Er war 80, ein Historienmaler, der im Pariser Panthéon den Tod der heiligen Genoveva dargestellt hatte, und lehrte seit langem an der Académie Julian, der privaten Kunstschule, die Amélie Beaury-Saurel leitete. Sie malte ihn in einem geschnitzten Lehnstuhl, im weiten roten Kittel mit schwarzer Kappe und Brille, die Palette in der einen, Pinsel in der anderen Hand, hinter ihm blass skizzierte Figuren. Das Bildnis hing noch im selben Jahr in der gemeinsamen Ausstellung, die die beiden rivalisierenden Pariser Salongesellschaften 1919 veranstalteten, und der Staat kaufte es ihr ab. 1920 kam es ins Musée du Luxembourg, das Museum der lebenden Künstler. Laurens starb im März 1921.
