
Porträt der Maria de' Medici
Details
Die Geschichte
Am 19. August 1606 meldete Pourbus dem Herzog von Mantua, dessen Hofmaler er damals war, er habe die französische Königin nach dem Leben porträtiert. Er war in mantuanischem Auftrag in Paris und wechselte erst drei Jahre später an den französischen Hof. Diese kleine Büste der Maria de' Medici gehört in jene ersten Begegnungen, 1605 oder 1606, und die Beschreibung des Museums liest sich wie eine Liste, die jemand vor der Leinwand angefertigt hat. Brustbild in Dreiviertelwendung nach links, viereckiger Ausschnitt, hoher Spitzenkragen, hochgestecktes Haar, Edelsteinspangen, Perlenschnüre, ein Perlenohrring, ein Vorhang dahinter, kleine Nelken. Florenz bewahrt mehrere seiner Bildnisse dieser Frau auf, meist große Staatsporträts. Dies ist das kleinste, 83 Zentimeter hoch, in der Sala dell'Iliade.



