Porträt der Maria Josefa von Spanien

Francisco Goya · PD

Porträt der Maria Josefa von Spanien


Details

Jahr
1800
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
72 × 59 cm

Die Geschichte

1800 war Goya gerade zum ersten Hofmaler ernannt worden und zog nach Aranjuez, um das große Familienbildnis Karls IV. vorzubereiten. Vor dem endgültigen Gemälde malte er nach dem Leben etwa ein Dutzend Köpfe, und dies ist einer davon: die Infantin María Josefa, Schwester des Königs, unverheiratet geblieben und schon fast sechzig. Goya beschönigt nichts. Er hält das aufgeklebte Schönheitspflästerchen an der Schläfe fest, eine Koketterie, die 1800 längst aus der Mode war, und die Paradiesvogelfeder in ihrer Frisur. Über der Brust trägt sie die Schärpe des Maria-Luisen-Ordens. Ein Jahr nach dem Sitzen starb die Infantin. Im fertigen Familienbild steht sie hinten links, das Gesicht halb im Schatten.

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