Bildnis der Maria Luisa von Parma

Agustín Esteve / Francisco Goya · PD

Bildnis der Maria Luisa von Parma


Details

Jahr
1799
Technik
oil paint
Gattung
Gemälde
Maße
202 × 124 cm

Die Geschichte

Goya malte dieses Bildnis um 1799, im selben Jahr, in dem er zum Ersten Hofmaler Karls IV. ernannt wurde und in dem er die Caprichos herausgab, seine bissige Radierfolge über Eitelkeit und Torheit im Spanien seiner Zeit. Dargestellt ist Maria Luisa von Parma, Königin von Spanien und nach fast allen Zeugnissen die eigentliche Kraft in dieser königlichen Ehe. Das Werk entstand als Gegenstück zu einem Bildnis ihres Gemahls, des Königs, beide in Auftrag gegeben von einer ihrer Töchter. Lange galt die Leinwand als Werkstattkopie, bis die Forschung darin Goyas eigene Hand erkannte. Er war dafür bekannt, die Herrscher so zu malen, wie er sie sah, samt allem Schmuck, ohne einen einzigen Zug zu mildern.

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