Porträt der Settimia Jacovacci (?)

Titian · PD

Porträt der Settimia Jacovacci (?)


Details

Künstler
Tizian
Jahr
1545
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
80 × 61,5 cm

Die Geschichte

Um 1545 war Tizian der gefragteste Bildnismaler Europas und im Begriff, nach Rom zu reisen, um den greisen Papst Paul III. und dessen Farnese-Verwandte zu malen. Lange zahlte man diese verschleierte Frau zu ihnen und sah in ihr ein Bildnis der Vittoria Farnese, Tochter jenes machtigen Hauses. Dieser Name ist inzwischen fallen gelassen worden. Das Budapester Museum nennt sie heute, weiterhin mit einem Fragezeichen, Settimia Jacovacci, und selbst die Zuschreibung an Tizians eigene Hand statt an seine ausgelastete Werkstatt erfolgt mit Vorsicht. Geblieben ist die Manier um 1545, der dunkle ruhige Grund, der Schleier, jener ruhige Blick, den er Modellen von Rang gab. Die Tafel gelangte 1945 durch den Munchner Central Collecting Point, wo die Alliierten die vom Krieg verlagerten Werke sammelten, ehe sie nach Budapest zuruckkehrte, wo sie heute hangt.

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