
Porträt von Sir Thomas Gresham
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Die Geschichte
Nach Thomas Gresham ist das Greshamsche Gesetz benannt, der Satz, dass schlechtes Geld das gute verdrängt. Formuliert hat er ihn so nie, den Namen gab ihm ein Ökonom im Jahr 1857. Sein eigentliches Feld war Antwerpen. Am wichtigsten Geldmarkt Nordeuropas arbeitete der Londoner Tuchhändler in den frühen 1560er Jahren als Finanzagent der englischen Krone, nahm an der Börse Kredite für Elisabeth I. auf und handelte nebenbei auf eigene Rechnung. Mor setzt ihn schräg in einen geschnitzten Lehnstuhl, mit schwarzer Kappe und dunkler Seide, ein Paar weiche Handschuhe locker in der Hand. Teuer und zugleich zurückhaltend, so kleidete sich ein reicher Kaufmann. 1567, als in den Niederlanden der Aufstand losbrach, verließ Gresham die Stadt. In London eröffnete er 1571 eine Börse nach Antwerpener Vorbild, die Elisabeth Royal Exchange taufte.




