
Bildnis des Malers Jobst Seyfrid
Details
Die Geschichte
Der Mann mit der roten Kappe war selbst Maler. Eine Inschrift auf der Rückseite der Tafel nennt ihn Jobst Seyfrid, und die Quellen führen ihn als Maler in Passau, jener Stadt an der Donau, in der Frueauf eine gut gehende Werkstatt betrieb. Oben in der Mitte stehen die Buchstaben R und F. Mit diesem Monogramm signierte Frueauf, und das Belvedere zählt ihn zu den ersten Malern im deutschsprachigen Raum, die ihre Bilder überhaupt signierten. Die Tafel ist nur etwa 25 Zentimeter hoch. Seyfrid ist im Dreiviertelprofil gegeben, das lange braune Haar fällt unter der Kappe mit dem aufgeschlagenen Rand hervor, die graugrünen Augen blicken an uns vorbei. Er trägt ein weißes, orange gestreiftes Hemd unter einem weiten grauen Rock, und sein Schatten fällt auf die olivgrüne Wand hinter ihm.




