
Kartoffelacker bei Weßling in Oberbayern
Details
Die Geschichte
1876 malte der 25-jährige Wilhelm Trübner rund um Weßling, ein Dorf mit kleinem See westlich von München, und in Bernried am Starnberger See. Die Arbeiten dieses Jahres kamen schlecht an. Seine Landschaften aus Weßling und Bernried fanden im Münchner Kunstbetrieb ebenso wenig Anklang wie ein Bildnis seines Malerfreundes Carl Schuch, und die Ablehnung traf ihn, so die Neue Deutsche Biographie, tief. Ab 1877 wandte er sich eine Zeit lang mythologischen und religiösen Themen zu. Die Leinwand stammt aus diesem Landschaftsjahr, unten links signiert und datiert W. Trübner 1876. Schlichter als ein Kartoffelacker kann ein Landschaftsmotiv kaum sein, und der Museumskatalog verzeichnet darauf ein Pferd mit Reiter, den er als Soldaten bestimmt. Die Stadt München erwarb das Bild 1931.