Sant'Antonio-Polyptychon

Piero della Francesca · PD

Sant'Antonio-Polyptychon


Details

Jahr
1469
Technik
Tempera auf Holz
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Die Auftraggeberinnen waren Franziskanerinnen, Terziarinnen des Klosters Sant'Antonio da Padova in Perugia, und sie wollten einen altmodischen Altar. Ein Polyptychon mit Goldgrund, die Heiligen ordentlich nebeneinander in getrennten Feldern, eine Form aus dem vorigen Jahrhundert. 1468 schoss die Stadt Perugia Geld zu, damit die Arbeit fertig wurde. Piero della Francesca lieferte, was bestellt war, und setzte oben in den Giebel eine Verkündigung, in der die Sache kippt. Zwischen dem knienden Engel und Maria öffnet sich ein Säulengang, der so genau in die Tiefe flieht, dass man ihn nachrechnen kann. Genau das hat Piero wenige Jahre später getan, in seinem Traktat über die Perspektive in der Malerei, den er um 1475 schrieb, als er zunehmend über Mathematik arbeitete. Der Altar steht heute in der Galleria Nazionale dell'Umbria, der Nationalgalerie in Perugia.

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