
Heilige Cäcilie beim Gambenspiel
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Die Geschichte
Die heilige Cäcilie, Schutzpatronin der Musik, spielt eine Bassgambe und blickt nach oben, während ein kleiner geflügelter Knabe ihr die aufgeschlagenen Noten über seinen Kopf hält. Vorn auf der Steinbrüstung liegen eine Blockflöte und ein geschlossenes Buch. In Rom hatte die Verehrung der Heiligen 1599 neuen Auftrieb bekommen, als man bei Arbeiten in ihrer Kirche in Trastevere ihr Grab öffnete. Der Weg des Gemäldes führt danach durch mächtige Hände. In den 1620er-Jahren gehörte es Kardinal Ludovico Ludovisi, einem Neffen von Papst Gregor XV. Dessen Bruder Niccolò verkaufte es an einen Franzosen, den Sieur de Nogent, der es nach Frankreich brachte. Der Pariser Bankier Everhard Jabach verkaufte es 1662 an Ludwig XIV., und 1695 hing es im Kleinen Appartement des Königs in Versailles.




