Altar des heiligen Dionysius

Altar des heiligen Dionysius


Details

Museum
Louvre
Jahr
1416
Technik
Tempera und Gold auf Holz, auf Leinwand übertragen
Gattung
Gemälde
Maße
162 × 211 cm

Die Geschichte

Wer die Tafel im Dezember 1849 bei einer Pariser Versteigerung sah, las im Katalog den Namen Simone Memmi. So nannte man damals den Sieneser Maler Simone Martini. Goldgrund, punzierte Nimben und schlanke Figuren galten Sammlern jener Zeit als typisch für Siena. Tatsächlich entstand das Retabel in Burgund, für die Kartause von Champmol bei Dijon, die Grablege der burgundischen Herzöge. Dort war es 1791, in den Wirren der Revolution, schon nicht mehr. Vor der Auktion gehörte es einem Sammler in Dijon. Drei Jahre später löste man die Malschicht vom Holz und übertrug sie auf Leinwand, auf der sie bis heute sitzt. Der heilige Dionysius trägt bei der letzten Kommunion im Kerker wie bei seiner Enthauptung ein blaues Gewand, übersät mit goldenen Lilien, dem Zeichen der französischen Krone.

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