
Der heilige Georg und der Drache
Details
Die Geschichte
Die meisten Tage des Jahres bekam man den heiligen Georg hier gar nicht zu sehen. Die Tafel ist der Flügel eines Altars, um 1445 bis 1450 auf Tannenholz gemalt, und wie jeder Altarflügel ist sie beidseitig bemalt. Geschlossen zeigte sie die Beweinung Christi unter dem Kreuz. Erst wenn der Altar zu einem Fest geöffnet wurde, erschien der Ritter, der dem Drachen zu Füßen der Jungfrau die Waffe in den Leib stößt. Dasselbe Brett trug so zwei Stimmungen, außen die Trauer und innen den Triumph. 2025 stellte das Kunstmuseum Basel gerade diese Rückseite aus, in einer Schau allein über die Rückseiten der Bilder.
