Die Mantelspende des heiligen Martin

Die Mantelspende des heiligen Martin


Details

Die Geschichte

Die Geschichte auf dieser Tafel kannte damals jeder. Martin, ein römischer Soldat, reitet an einem eisigen Tag an das Tor von Amiens und trifft dort einen fast nackten Bettler. Er hat kein Geld bei sich, zieht sein Schwert und teilt seinen Soldatenmantel, um dem Mann die Hälfte zu geben. In der Nacht, so erzählt man, sieht er Christus im geteilten Mantel, und bald darauf lässt er sich taufen. Als das Bild um 1440 bis 1450 am Oberrhein entstand, war Martin von Tours längst einer der meistverehrten Heiligen nördlich der Alpen und Patron der fränkischen Herrscher. Der Maler zeigt den Kern der Szene, den Reiter, das Schwert und den halben Mantel, der zu dem Mann am Weg hinuntergeht.

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