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Der heilige Ignatius von Loyola
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Die Geschichte
Um 1620 arbeitete Rubens in Antwerpen für die Jesuiten. Im März jenes Jahres unterschrieb er den Vertrag über 39 Deckenbilder für ihre neue Kirche, die beim Brand von 1718 samt und sonders verloren gingen. Aus denselben Jahren stammt dieses über zwei Meter hohe Bild des Ordensgründers, das nach Rom ging, in den Gesù, die Mutterkirche der Jesuiten. Ignatius trägt ein schweres Messgewand aus Brokat und blickt nach oben in eine Lücke zwischen den Wolken. In der linken Hand hält er die Satzungen des Ordens, aufgeschlagen bei den Worten „zur größeren Ehre Gottes“. Die ganze Figur ist auf die Untersicht hin angelegt, auf einen Betrachter, der weit unter ihr steht. Heiliggesprochen wurde Ignatius erst im März 1622, das Bild entstand also, während der Orden in Rom noch um die Kanonisation warb.




