
Simson zerstört den Tempel des Dagon
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Die Geschichte
Samson war in der niederländischen Malerei ein vertrautes Thema. Rembrandt und andere kehrten immer wieder zu dem geblendeten Helden aus dem Buch der Richter zurück, und 1659 nimmt sich Salomon de Bray, ein Haarlemer Maler von ruhiger, klassischer Ordnung, den heftigsten Augenblick der Geschichte vor. Die Philister haben Samson gefangen und geblendet. Nun soll er sie im Tempel ihres Gottes Dagon belustigen. Etwa 3.000 Menschen drängen sich auf dem Dach. De Bray zeigt den Moment, in dem Samson die beiden Mittelsäulen ertastet, sich mit je einem Arm gegen sie stemmt und drückt. Über den fliehenden Gestalten gibt der Bau bereits nach. Es ist eine kleine Eichentafel, kaum 65 Zentimeter hoch, für eine Szene, die alle darin tötet, den Helden eingeschlossen.
