
Sandgrube an der Schleißheimer Allee
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Die Geschichte
Die Schleißheimer Allee führte von München nach Norden zum Schloss Schleißheim. Auf dieser Straße fuhren einst die bayerischen Kurfürsten in ihren Kutschen zwischen Schleißheim und der Münchner Residenz hin und her. Eduard Schleich malte an ihrem Rand eine Sandgrube, nach der Datierung des Museums irgendwann zwischen etwa 1860 und 1870, als die alte Hofstraße aus der Stadt hinaus in flaches, offenes Land lief. Die Schlagworte des Museums nennen arbeitende Menschen, ein Pferd, Bäume und Himmel. Um 1860, so der Kunsthistoriker Siegfried Wichmann, begann Schleich, dünne Lasuren mit einer Spachtelmalerei zu verbinden, die der Bewegung im Naturraum folgt. Unten rechts signierte er die Leinwand mit Ed Schleich, und 1939 kaufte die Städtische Galerie das Bild.
