
Küste von Poros
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Die Geschichte
An dieser Küste begann die griechische Marine. 1827 entstand auf Poros die erste Werft des neuen Staates, und 1830 kaufte Gouverneur Ioannis Kapodistrias die russischen Anlagen der Insel dazu. Ein halbes Jahrhundert lang wurden in diesem Kanal Kriegsschiffe gebaut und instand gesetzt.
Hier erlebte die junge Flotte auch ihren schwärzesten Tag. Im Sommer 1831, im Aufstand gegen Kapodistrias, brachte Admiral Andreas Miaulis die Schiffe in seine Hand, statt sie einem russischen Admiral zu übergeben, und im August verbrannte er sie an ihrem Liegeplatz, die Fregatte Hellas und die Korvetten Hydra und Spetsai. Ersatz dafür hatte Griechenland jahrelang nicht.
1878 zog der Hauptstützpunkt nach Salamis weiter, auf Poros blieb die Ausbildungsstation der Marine. Vor dem Ort liegt übrigens eine Wasserstraße, an ihrer engsten Stelle rund 200 Meter breit, und ein Segler passiert die Häuser dort in Rufweite.




