Selbstbildnis

Selbstbildnis


Details

Jahr
1824
Technik
Aufglasur-Schmelzfarbenmalerei auf Porzellan
Gattung
Gemälde
Maße
33 × 26 cm

Die Geschichte

Vorlage für alle sieben Selbstbildnisse des Genfer Porzellanmalers Abraham Constantin war eine Bleistift- und Aquarellzeichnung, die Jean-Auguste-Dominique Ingres um 1820 in Florenz von ihm angefertigt hatte. Ingres lebte damals in der Stadt, und die beiden studierten und kopierten gemeinsam Gemälde in Florentiner Sammlungen, darunter Werke Raffaels und Tizians. Für diese Fassung in Schmelzfarben auf Porzellan änderte Constantin die Kleidung und fügte links die Kuppel von Sankt Peter in Rom hinzu. Der Kunsthistoriker Fernando Mazzocca sah darin einen eigentümlich nazarenischen Zug, nach jenen deutschen Malern in Rom, die sich den frühen Raffael zum Vorbild nahmen. Signiert und 1824 datiert ist die Platte auf dem Einband des Buches, das auf dem Tisch liegt. Eine weitere Fassung aus demselben Jahr besitzen die Uffizien, eine dritte, 1831 datiert, befindet sich in Genf.

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