
Claude Monet · PD
Selbstbildnis mit Baskenmütze
Details
Die Geschichte
Am 27. April 1886 verließ Monet Paris in Richtung Holland, eingeladen von einem Diplomaten der französischen Gesandtschaft in Den Haag, und malte dort die blühenden Tulpenfelder. Den Herbst desselben Jahres verbrachte er im Atlantikwind auf Belle-Île. In dieses Reisejahr fällt auch dieses Selbstbildnis, und das ist ungewöhnlich, denn gemalt hat Monet sich fast nie. Als eigenhändig gelten heute nur zwei Selbstbildnisse, dieses mit der Baskenmütze und eines von 1917, das er Georges Clemenceau überließ und das im Musée d'Orsay hängt. Ein drittes, lange im Pariser Musée Marmottan unter seinem Namen geführt, wurde 2020 dem Schweizer Maler Charles Giron zugeschrieben. Die Leinwand misst 56 mal 46 Zentimeter und befindet sich nach wie vor in Privatbesitz.




