Selbstbildnis

Selbstbildnis


Details

Jahr
1917
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Das Selbstbildnis entstand 1917, im Jahr der beiden Revolutionen in Petrograd, als Matjuschin Mitte fünfzig war. Später gehörte es Nikolai Chardschijew, dem Moskauer Literaturwissenschaftler und Sammler, der Matjuschin gut kannte und mit ihm an seiner Autobiografie arbeitete. Gerade Chardschijew sah die Bildnisse nüchtern. Matjuschin sei vor allem Landschaftsmaler gewesen, erinnerte er sich, und die Porträts, die er und seine Frau, die Dichterin und Malerin Jelena Guro, malten, seien Gelegenheitsarbeiten und weniger gelungen, das sei schlicht nicht ihr Gebiet gewesen. Von den Landschaften dagegen hielt er viel. Matjuschins frühe Freilichtbilder, meinte Chardschijew, könnten neben Alfred Sisley hängen, dem französischen Impressionisten.

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