Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Im Inventar der Borghese von 1693 steht diese kleine Holztafel noch unter dem Namen Raffael. 1700 wird sie seinem Schüler Giulio Romano zugeschrieben, ab 1790 dann Timoteo Viti, einem Maler aus Urbino. Tatsächlich ist sie eine von vielen Wiederholungen des Selbstbildnisses, das Raffael um 1506 bis 1508 malte und das heute in den Uffizien in Florenz hängt. Wer die Kopie geschaffen hat, weiß niemand. Das Museum datiert sie nur grob in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts. Paola Della Pergola, die 1959 die Gemälde der Galerie katalogisierte, nannte sie eine mittelmäßige Kopie in schlechtem Zustand, mit Rissen im Holz und Abrieb vor allem im dunklen Gewand. Am 11. November 1978 wurde das Bild gestohlen, und seitdem konnte es niemand mehr genauer untersuchen.



