
Peter Paul Rubens · PD
Selbstbildnis
Details
Die Geschichte
Es ist das Selbstbildnis eines Malers, auf dem kein Pinsel zu sehen ist. Rubens zeigt sich um 1638 als Edelmann: Degen an der Seite, Handschuh in der Hand, hinter ihm eine Säule wie in einem höfischen Standesporträt. Von seinem eigentlichen Handwerk keine Spur. Das hatte seinen Grund, denn Rubens war nicht nur der gefragteste Maler Europas, sondern auch Diplomat und wurde von zwei Königen in den Adelsstand erhoben, von Philipp IV. von Spanien und Karl I. von England. So malt er sich, wie er gesehen werden wollte. Nur dem Gesicht widmet er mehr genaue Beobachtung, als ein solches Prunkbildnis sonst verlangt.




