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Selbstbildnis mit schwarzem Hund
Details
Die Geschichte
Gustave Courbet war Anfang 20 und gerade aus der Provinz nach Paris gekommen, als er sich hier malte: ein selbstbewusster junger Mann mit modischem Hut, ein Skizzenbuch neben sich, den Arm um einen schwarzen Spaniel gelegt. Von der ländlichen Herkunft aus Ornans im Jura ist wenig zu spüren, eher der Wunsch, als romantischer Künstler zu erscheinen. 1844 nahm der Pariser Salon dieses Bild als erstes Werk Courbets überhaupt an, sein Eintritt in die offizielle Kunstwelt. Wenige Jahre später sollte derselbe Mann diese Welt mit seinen groben Bauern- und Arbeiterbildern gegen sich aufbringen. Der felsige Hintergrund zeigt die Landschaft um sein Heimatdorf Ornans, die er ein Leben lang immer wieder malte.




