Selbstbildnis mit Hut und Schleier
Details
Die Geschichte
Bei einem Aufenthalt in Paris 1921 und 1922 lernte Charley Toorop die Fayum-Porträts kennen, Bildnisse auf Holztafeln aus dem römischen Ägypten, die man den Toten in die Mumienbinden über das Gesicht legte. Sie haben sie noch jahrelang beschäftigt, und das Stedelijk erkennt ihren Einfluss auch in diesem Selbstbildnis von 1938. Mehr als 25 Mal hat sie sich im Lauf ihres Lebens selbst gemalt. Hier zeigt sie sich als elegante, selbstbewusste Frau mit Hut und Schleier, eng beschnitten und frontal, in Nahaufnahme, mit einem Blick, der geradewegs auf den Betrachter gerichtet ist. Die Leinwand ist klein, etwa 40 Zentimeter hoch.



