
Selbstbildnis
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Die Geschichte
1776 war Johann Zoffany schon einige Jahre in Florenz, von der britischen Königin Charlotte entsandt, um die Tribuna der Uffizien zu malen, den achteckigen Saal, in dem die Medici ihre kostbarsten Stücke aufbewahrten. Er war gebürtiger Deutscher und hatte sich in London als Maler von Schauspielern und der königlichen Familie einen Namen gemacht. Als ihn der Großherzog der Toskana um ein Bildnis für die hier versammelten Selbstbildnisse der Künstler bat, zeigte sich Zoffany nicht als vielbeschäftigter Hofliebling. Er gibt sich schlichter, in Gedanken versunken, ganz in der alten Vorstellung, die den wahren Künstler mit Schwermut und Einsamkeit verband. Bald darauf verließ er Florenz und reiste Jahre später bis nach Indien, auf der Suche nach neuen Auftraggebern.




