Selbstbildnisse

Paul Cézanne · PD

Selbstbildnisse


Details

Künstler
Paul Cézanne
Jahr
1875
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
64 × 53 cm

Die Geschichte

Die Flusslandschaft hinter Cézannes Kopf stammt von einem anderen Maler. Es ist eine Ansicht der Seine in Paris, die sein Freund Armand Guillaumin 1871 gemalt hat, und vermutlich entstand das Selbstbildnis in dessen Atelier. Cézanne malte sich im Spiegel, deshalb erscheint die Landschaft seitenverkehrt. Das Bild im Hintergrund liefert den einzigen sicheren Anhaltspunkt für die Datierung, denn früher als 1871 kann das Porträt nicht entstanden sein. Wie viel später, ist umstritten. John Rewald, der das Werkverzeichnis von Cézannes Gemälden erarbeitet hat, setzte es um 1875 an, der britische Kunsthistoriker Lawrence Gowing plädierte für 1872. Das Gesicht unter dem kahlen Schädel ist aus Tupfen von Orange, Rosa und Grau gebaut und von einem dunklen, buschigen Bart umrahmt. 1947 schenkte der Sammler Jacques Laroche das Bild dem französischen Staat und behielt sich dabei das Nutzungsrecht vor. Erst als er 1969 darauf verzichtete, kam es in die Galerie des Jeu de Paume, die damals zum Louvre gehörte.

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