
Franz Marc · PD
Sibirische Schäferhunde
Details
Die Geschichte
Um 1910 verkaufte die Münchner Kunsthandlung Brakl dieses Bild an ein junges Paar in Aachen, den Physiker Ludwig Hopf und seine Frau Alice. Franz Marc hatte damals einen eigenen Sibirischen Schäferhund namens Russi, den er seit 1908 immer wieder zeichnete und malte. Hier stemmen sich zwei weiße Hunde durch den Schnee, und das Weiß setzt sich aus Strichen in hellem Blau, Gelb und Rosa zusammen. Fast 30 Jahre blieb das Gemälde bei den Hopfs. Ludwig Hopf lehrte an der Technischen Hochschule Aachen und verlor unter den nationalsozialistischen Rassegesetzen seine Stelle. 1939 floh die Familie nach London und weiter nach Dublin, wo er am Trinity College unterrichtete und noch im selben Jahr starb. Seine Witwe lieh das Bild 1944 für eine Ausstellung in Dublin aus. 1958 kaufte es der New Yorker Sammler Stephen Kellen, der es 1983 gemeinsam mit seiner Frau der National Gallery of Art in Washington schenkte.




