
Claude Monet · CC-BY-SA-4.0
Schnee in Argenteuil
Details
Die Geschichte
In diesem Bild fällt der Schnee noch. Monet malte es um 1874 unweit seines Hauses in Argenteuil, dem Städtchen an der Seine vor den Toren von Paris. Das Museum of Fine Arts weist darauf hin, dass er sich für einen Schneefall im Gange entschied und gegen die übliche Winterlandschaft mit Schnee, der schon liegt. Das Museum bringt diese Wahl mit japanischen Farbholzschnitten in Verbindung, die Pariser Maler in jenen Jahren sammelten und auf denen Schnee oft noch in der Luft hängt. Ein Weg führt in die Szene hinein, ein Zaun und ein Wiesenstreifen schließen sie zur Seite ab. So steht man wie die Spaziergänger und wie Monet an seiner Staffelei mitten in der kalten, feuchten Luft. Vermutlich hat er im Freien begonnen. Die Leinwand ist hellgrau grundiert, und stellenweise liegen die Pinselstriche so dünn, dass das Grau zwischen ihnen hindurchscheint.




