Salomo betet die Götzen an

Salomo betet die Götzen an


Details

Jahr
1724
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
128 × 151 cm

Die Geschichte

1688 verließ Sebastiano Ricci, damals ein junger Maler, Frau und Tochter in Bologna und floh mit Maddalena, der Tochter des Malers Giovanni Peruzzini, nach Turin. Dort wurde er verhaftet, und nach den frühen Berichten entging er nur knapp der Hinrichtung, bis sein Gönner Ranuccio II. Farnese, Herzog von Parma, seine Freilassung erwirkte. 36 Jahre später, um 1724, malte Ricci für das Königshaus Savoyen, die Herren eben dieser Stadt.

Dieses Bild gehört an den Anfang dieser Arbeiten. Sein Thema stammt aus dem ersten Buch der Könige. Im Alter ließ sich Salomo, der weise König, der den Tempel in Jerusalem erbaut hatte, von seinen vielen ausländischen Frauen dazu verleiten, ihre Götter anzubeten. Ricci zeigt den König kniend vor der Statue eines Götzen in der Mitte des Bildes.

Die Leinwand wurde 2008 im Restaurierungszentrum der Venaria Reale bei Turin restauriert und reiste im Jahr darauf nach Brüssel, zu einer Ausstellung über die Pracht des savoyischen Hofes. Heute hängt sie im Saal 42, im selben Raum wie Riccis Moses und sein Daniel.

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