
Paolo Veronese · PD
Der heilige Markus krönt die Tugenden
Details
Die Geschichte
Wer im Dogenpalast in Venedig vor den Rat der Zehn geladen war, wartete in einem Vorzimmer, der Sala della Bussola. Den Namen gab ihr das große hölzerne Gehäuse, das die Tür zu den inneren Räumen verdeckt. Dieses Gemälde bildete die Mitte ihrer Decke. Veronese malte es zwischen 1553 und 1556, noch keine 30 Jahre alt. Der heilige Markus, Schutzpatron der Stadt, stößt mit einer Krone in der Hand vom Himmel herab, während ein Engel sein Buch trägt. Unter ihm sitzen die drei göttlichen Tugenden, Glaube, Hoffnung und Liebe, umgeben von Engeln. Die Liebe ist die Gestalt mit dem Kind im Arm. 1797 wurde das Bild abgenommen, im Jahr darauf kam es nach Paris, und später übertrug man die Malschicht auf eine neue Leinwand. An der Decke in Venedig sitzt heute eine Kopie.




