
Piet Mondrian · PD
Stillleben mit Sonnenblume
Details
Die Geschichte
Eine einzelne Sonnenblume steht in einem Glas und wendet uns ihr Gesicht zu, daneben ein runder weißer Krug, dahinter ein paar breite Blätter. Alles andere bleibt trübes Grün und Ocker, rasch hingestrichen. Mondrian malte diese Pappe 1907 in Amsterdam, als seine Palette noch ganz den gedämpften Tönen der holländischen Landschaftsmalerei folgte. Ein Jahr später griff er das Motiv wieder auf und zeigte eine welkende Sonnenblume. Warum ihn gerade die einzelne Blüte reizte, hat er in seinen letzten Jahren in New York selbst erklärt. Er habe Blumen gern jeweils einzeln gemalt, ohne Sträuße, um ihren Bau besser herauszuarbeiten. Das Bild wanderte danach durch Sammlungen und Galerien in den Niederlanden, der Schweiz, England und Michigan. 1964 zeigte es die Galerie Beyeler in Basel in einer Mondrian-Ausstellung, und 1991 schenkte Margaret Demant, eine Sammlerin aus Royal Oak, es dem Detroit Institute of Arts.




