
Straße in Pont-Aven
Details
Die Geschichte
Um 1900 hing dieses bretonische Straßenbild in Paris bei József Rippl-Rónai, einem ungarischen Maler aus dem Umkreis der Nabis. 1972 kam es bei der Galerie Fischer in Luzern unter den Hammer, gekauft von Bengt und Elin Ekström aus Uppsala, die es 1989 dem Van Gogh Museum schenkten. Datiert ist die Leinwand auf 1886, jenen Sommer, in dem Pont-Aven voll von Malern war. Gauguin saß in der Pension Gloanec, Émile Bernard, damals 18, zog zu Fuß durch die Bretagne. Lange galt das Bild als Bernards Arbeit. Der Museumskatalog nennt inzwischen keinen Urheber mehr und führt Bernard nur als frühere Zuschreibung. Seit 1994 gehört die Leinwand, 43 auf 60 Zentimeter, zur Amsterdamer Sammlung, gezählt zu den Bildern aus Pont-Aven.




