
Juan Bautista Martínez del Mazo · PD
Der Titusbogen in Rom
Details
Die Geschichte
1794, bei der Schätzung des Nachlasses Karls III., hing dieses Bild im letzten Raum der Garderobe des Königsschlosses von Aranjuez. Der Eintrag beschreibt es als Landschaft mit Architekturruinen, einem prächtigen Bogen und einer sitzenden Figur, die Flöte spielt, nennt Mazo als Maler und setzt 800 Reales an. Im 19. Jahrhundert hängte man es als Velázquez, und unter der Lithografie, die um 1830 danach erschien, steht gedruckt, Velázquez habe es gemalt. Heute führt der Prado wieder Mazo und schreibt dazu, dass ein Beleg fehlt und zuletzt auch Benito Manuel Agüero vorgeschlagen worden ist. Der Titusbogen ist hier eine von Pflanzen überwachsene Ruine, so wie er vor der Restaurierung von 1818 bis 1821 aussah.




