
Mariä Himmelfahrt
Details
Die Geschichte
Ganz unten, hinter dem Apostel Thomas und dem leeren Grab, öffnet sich eine weite Landschaft mit Felsen, kleinen Bäumen und Feldern. Die Häuser am Hang, darunter zwei Kirchen, könnten Asciano darstellen, ein Städtchen unter sienesischer Herrschaft. Für das dortige Augustinerkloster entstand das Altarwerk, dessen Mitte diese mehr als drei Meter hohe Tafel bildete. Der Fluss im Tal ist womöglich der Ombrone, der durch eine Ebene fließt, die nach dem Erzengel Michael benannt ist. Michael selbst malte Matteo auf eine Seitentafel desselben Altars. Sie befindet sich noch heute am Ort, im Museum des Palazzo Corboli, zusammen mit einem heiligen Augustinus. Die Jahreszahl kennt man aus einem Reiseführer des 19. Jahrhunderts, der eine Inschrift mit dem Datum 1474 erwähnt, wohl auf dem verlorenen Rahmen. Forscher haben bemerkt, dass die verbrannten Hügel an die Gegend um Siena im August erinnern, dem Monat von Mariä Himmelfahrt.