Die Geburt Marias von Medici

Peter Paul Rubens · PD

Die Geburt Marias von Medici


Details

Museum
Louvre
Jahr
1623
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
394 × 295 cm

Die Geschichte

Als Rubens 1622 den Vertrag aushandelte, lag die schwerste Zeit der Auftraggeberin wenige Jahre zurück. Maria de' Medici war nach dem Machtantritt ihres Sohnes Ludwig XIII. aus Paris verbannt worden und erst nach einer Aussöhnung zurückgekehrt. Für die Galerie ihres neuen Luxemburg-Palasts bestellte sie 24 Leinwände über das eigene Leben, und diese steht ganz am Anfang der Folge, gleich hinter dem Bild der Schicksalsgöttinnen. Rubens zeigt die Geburt in Florenz am 26. April 1575 als himmlischen Vorgang. Die Geburtsgöttin Lucina bringt das Kind mit der Fackel herab, eine Personifikation der Stadt Florenz nimmt es wie eine Amme auf den Arm, am unteren Rand lagert der Flussgott Arno mit Kindern. Über allem löst sich das Sternbild Schütze im Goldlicht auf, das ihrem Horoskop zufolge über der Geburt stand. Die Leinwand misst knapp drei mal vier Meter. Fertig war die Folge 1625, rechtzeitig zur Hochzeit ihrer Tochter Henrietta Maria mit dem englischen König Karl I.

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