Die Brücke in Labastide-du-Vert

Didier Descouens · PD

Die Brücke in Labastide-du-Vert


Details

Jahr
1920
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
63 × 88 cm

Die Geschichte

Labastide-du-Vert ist ein kleines Dorf im Département Lot, unweit von Cahors, und für Henri Martin war es über 40 Jahre lang der Ort, an den er zurückkehrte, sobald die Sommerhitze kam. 1900 hatte er dort das Anwesen Marquayrol oberhalb des Dorfes gekauft. Die steinerne Brücke mit ihren zwei Bögen über den Fluss Vert malte er immer wieder, zu verschiedenen Jahreszeiten und bei wechselndem Licht, stets in seiner Technik aus kleinen, nebeneinandergesetzten Farbtupfen. Diese Fassung entstand um 1920, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, als Martin in Frankreich vor allem für seine riesigen Wandbilder in öffentlichen Gebäuden gefragt war, etwa im Capitole, dem Rathaus von Toulouse. Am Brückengeländer unterhalten sich drei Dorfbewohner, einer sitzt auf der Mauer, zwei stehen daneben. Das Museum in Cahors, das heute Martins Namen trägt, erwarb das Bild 2012 aus Privatbesitz.

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