
Peter Paul Rubens · PD
Der Kardinalinfant Ferdinand von Österreich in der Schlacht bei Nördlingen
Details
Die Geschichte
Der Reiter trägt volle Rüstung, auf dem Kopf jedoch einen schwarzen Hut mit breiter Krempe statt eines Helms, dazu eine rote Feldbinde und den Kommandostab. Es ist Ferdinand von Österreich, der jüngere Bruder Philipps IV., als Kind zum Kardinal ernannt und nie zum Priester geweiht. Im September 1634 schlug das spanisch-kaiserliche Heer unter seinem Befehl die protestantische Armee bei Nördlingen in Süddeutschland. Rubens malte das Bild danach in Brüssel, wohin Ferdinand als neuer Statthalter der Niederlande gekommen war. Neben ihm fliegen der Adler des Jupiter und seine Blitze, im Hintergrund geht die Schlacht weiter. Philipp IV. erwarb das Gemälde, und 1666 hing es im Madrider Alcázar in dem Raum, in dem der König zu Abend aß.




