Das Innere der St. Jakobs-Kirche in Utrecht

Das Innere der St. Jakobs-Kirche in Utrecht


Details

Jahr
1642
Technik
Öl auf Eichenholz
Gattung
Gemälde
Maße
55,2 × 43,4 cm

Die Geschichte

Die Jakobikirche in Utrecht war dem Apostel Jakobus dem Älteren geweiht, und im Mittelalter kehrten hier Pilger auf dem Weg zu seinem Grab in Santiago de Compostela ein. Jakobsmuscheln, das Abzeichen der Pilger, finden sich bis heute überall im Bau, und auch die Wetterfahne auf dem Turm hat die Form einer Muschel. Als Saenredam die Tafel 1642 malte, war die Kirche seit rund 60 Jahren reformiert, und er zeigt sie so, wie die Reformation sie hinterlassen hatte, hell, fast einfarbig und beinahe menschenleer. Manches davon hatte nicht mehr lange Bestand. Beim großen Sommersturm von 1674 stürzte die hohe Turmspitze durch Dach und Steingewölbe. Das Gewölbe wurde nie wiederhergestellt, an seine Stelle trat eine Holzdecke. Nach München kam das Bild aus der fürstbischöflichen Residenz in Würzburg.

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