Die Andreaskirche in Düsseldorf

Die Andreaskirche in Düsseldorf


Details

Jahr
1667
Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
51 × 63,5 cm

Die Geschichte

Die weiße Kirche in der Mitte dieser Straßenszene stand in einer katholischen Stadt am Rhein, weit weg vom protestantischen Amsterdam van der Heydens. Mit dem Bau von St. Andreas in Düsseldorf begann man 1622 für Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, der zum Katholizismus übergetreten war, und die Kirche diente zugleich den Jesuiten und seinem Hof. Die beiden Türme am Chor entstanden 1637.

Van der Heyden signierte und datierte die Tafel 1667. Die Kirche gibt es wirklich, der Platz und die Häuser ringsum sind dagegen zumindest teilweise von ihm selbst arrangiert, weshalb man das Bild auch eine Fantasieansicht nennt. 1726 gehörte es einer Prinzessin aus dem Haus Oranien, 1795 war es unter den Gemälden des Statthalters, die die Franzosen beschlagnahmten und nach Paris brachten, und 1815 kam es zurück. Heute gehört es dem Mauritshuis und hängt in der Galerie Prinz Willem V in Den Haag. Ein halbes Jahrhundert nach dem Bild erhielt die Kirche eine Grabkapelle, in der 1716 Kurfürst Johann Wilhelm beigesetzt wurde, den man in Düsseldorf Jan Wellem nennt.

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