Die Krönung des Tugendhelden

GoldenArtists · CC-BY-4.0

Die Krönung des Tugendhelden


Details

Jahr
1613
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
221,5 × 200,2 cm

Die Geschichte

Der siegreiche Feldherr, dem die geflügelte Victoria den Lorbeer aufsetzt, war ein festes Bildformular der römischen Antike. Rubens deutet es auf dieser großen Eichenholztafel, um 1613 entstanden, ins Moralische um. Die Gegner, über die der Held triumphiert, sind Laster. Am Boden liegt ein Satyr, er steht für die Trunkenheit. Mit dem schräg gehaltenen Stab drängt der Held Venus beiseite, hier die Verkörperung der unkeuschen Liebe. Dass ihre Macht gebrochen ist, zeigen der weinende Amorknabe an ihrer Schulter und die verstreuten Liebespfeile. Im Schatten weicht Invidia zurück, der Neid. Victoria selbst steht mit elegant gekreuzten Beinen da, eine Haltung, die wie das ganze Thema auf antike Vorbilder zurückgeht. Nach München kam die Tafel 1806 aus der Düsseldorfer Galerie der pfälzischen Kurfürsten.

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