
Der Leichnam Christi
Details
Die Geschichte
1779 lebte Johann Melchior Wyrsch längst über zehn Jahre in Besançon in der französischen Franche-Comté und malte dort die Bildnisse, die sich Ratsherren und Kaufleute der Stadt von sich wünschten. Dieses Bild zeigt die andere Seite seiner Arbeit. Neben den Porträts lieferte er Altarbilder für Kirchen der Gegend und seiner Innerschweizer Heimat, und hier legt er den toten Christus in ganzer Länge über eine breite, querformatige Leinwand, 88 Zentimeter hoch und 112 Zentimeter breit. Denselben nüchternen, genauen Blick, den er einem lebenden Modell widmete, richtet er nun auf einen Leichnam. Signiert und datiert hat er das Werk unten links, Wyrsch f. 1779, so wie er seine Bildnisse signierte. Heute hängt es im Kunstmuseum Basel.